Surface Pro 4

Lange habe ich überlegt. Die Ausgangslage:

  • Laptop habe ich verkauft. Ist auch schon in die Jahre gekommen
  • iPad 3. Dank zahlreichen Apple Updates wird das Ding immer langsamer. Scheint aber die Firmenpolitik bzw. Strategie zu sein. Jedes Update macht das Gerät unbrauchbarer, damit die Leute rasch ein neues kaufen. Für Emails und Internet wäre es perfekt. Aber das MEHR fehlt mir.

Was gibt es am Markt, dass das MEHR erfüllt?

  • Apple iPad Pro (iPad 1.009 EUR + Keyboard 179 EUR + Pencil 109 EUR = 1.297 EUR)
    Da werde ich in 2 Jahren wieder das selbe Spiel haben. iPad wird zu langsam und unbrauchbar. Für den Moment ein super Gerät. Präzise Erkennung des Stiftes und MS Office Produkte gibt es bereits als Apps. Die Apps Qualität ist meiner Meinung nach noch immer besser als bei Android, aber es bleibt auch ein geschlossenes System.
  • Google Pixel C (Gerät 499 EUR + 169 EUR = 668 EUR)
    Ein übergroßes Handy. Android selbst ist ein gutes Betriebssystem, aber auch nur ein Handybetriebssystem. Hier muss Google meiner Meinung nach nachbessern und sich vom Handy unterscheiden.
  • Surface Pro 4 (Gerät 1.099 EUR + Keyboard mit Fingerprint 134,99 EUR= 1.233,99 EUR)
    Microsoft Windows 10 mit Touch Funktionen. Bietet alles was ein PC kann. Die Apps bei Microsoft…..naja. Eigentlich sind nur die Apps auf den Touchscreen perfekt ausgelegt. Windows selbst damit zu nutzen eher Präzisionsarbeit. Der Stift wird aber sehr gut erkannt.
  • Surface Book > 1.649 EUR
    Das selbe von wie der Surface mit MEHR Power und dafür für mehr Budget.

Klar aus dem Rennen für mich, war das Pixel C und Surface Book. Zu teuer oder zu wenig potential. Also eigentlich stand ich wieder am Anfang. Das Gerät, was passen würde ist außerhalb des Budgets. Doch dann kam der Black Friday. Surface mit Tastatur um 879 EUR. Eine Reduktion von 30%. Somit war die Entscheidung getroffen.

Das Gerät ist wirklich top verarbeitet. Falls man keine Webcam Paranoia hat, kann man die Tastatur mit Fingerprint weglassen. Das einloggen am Gerät mit der Gesichtserkennung funktioniert immer. Sogar, wenn das Licht schlecht ist. Wäre der Fingerprint Sensor wie bei Handys im System integriert, wo ich Passwörter oder ähnliches aktivieren könnte, wäre es wieder sinnvoll. Aber hier fehlt noch die Funktion. Erst Test. Der Stift. Meine Sorge war immer, dass ich mit dem Handballen hier mehr schreibe als mit dem Stift. Ist aber nicht der Fall. Es wird lediglich der Stift erkannt und man kann wie gewohnt schreiben, ohne eine Pinsel Formation einnehmen zu müssen. Auch die Funktionalität des Stiftes ist super. Magnetisch und kann am Rahmen des Gerätes platziert werden und der Radierer (der auch zuverlässig arbeitet) ermöglicht per Knopfdruck das öffnen eines eigenen Menüs mit Applikationen speziel für die Handschrift (Zeichnen, Notzien z.b.)

4 GB reichen als Arbeitsspeicher. Wer fix verbaut den Speicher haben möchte, sollte 256 GB als Festplatte nehmen, da doch das Betriebssystem ca. 30 GB schluckt. Hier habe ich aber als Alternative eine MicroSD nutzen. Somit konnte ich dem Gerät 200 GB zusätzlich verpassen ohne den höheren Aufpreis in Kauf zu nehmen.

Alles in allem, muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr von einem Gerät wie dem Surface überzeugt worden bin. Es ist definitiv ein Laptopersatz mit dem Vorteil des Gewichtes und der Tablet Funktion.

Der Akku, hält 4 Stunden im Eco Modus. Das sollte reichen und der Stecker zum aufladen ist ohne herumfummeln schnell angedockt. Habe ich auch schon einmal wo gesehen. 

Wo muss aber meiner Meinung nach nachgebessert werden? Apps gibt es kaum bei Microsoft, aber gerade diese sind auf die Touch Funktionen ausgelegt. Bzw. ist die Bedienung normaler Software, wenn man jetzt wirklich nur mit dem Tablet arbeiten möchte eher mühsam. Sei es jetzt Chrome, Mail Clients, Virenscanner,… all diese sind für einen Laptop mit Maus ausgelegt. Somit ist man derzeit mit den Microsoft eigenen Applikationen am besten ausgestattet.

Für mich eine klare Kaufempfehlung.

 

 

 

LTE Test

Nachdem T-Mobile immer langsamer wurde, wollte ich wieder wechseln.

Drei hat damals so schlechte Werte bei mir erzielt. Aber von Freunden habe ich gehört, dass sie voll zufrieden sind. Sie waren auch zu dieser Zeit als bester Netzprovider ausgezeichnet worden. Vielleicht hat sich ja was getan. Also, probieren wir es noch einmal. Man kann ja jederzeit zurück geben. Und siehe da, Drei hat fleissig das Netz ausgebaut. DANKE

LTE Test 2

Ich konnte es nicht lassen. Ich musste doch noch T-Mobile testen.

T-Mobile hat ebenfalls den gleichen Router, den “Drei” im Angebot hat. Nachdem ich aber Probleme mit dem Zugriff von aussen hatte, musste nun eine andere Hardware ran. Ich habe mich für die Home Net Box entschieden. Von der Bedienung her kaum ein Unterschied zum Router. Anschließen und loslegen. Im Menü fehlen ein paar Einstellungen, die ich vorher hatte, aber es ist ja auch nur das Modem (sofern ich das verstanden habe) und kein Router in dem Sinn.

Was eine nette Idee ist, das Modem hat auch einen Akku dabei. Somit kann man es abstecken und überall hin mitnehmen, wo man super schnelles Internet erwartet.

Location wieder die selbe. 4. Bezirk Wien, 2 Stock.

Im Menü erwische ich mich auch gleich, wie ich 1 Minute mit offenen Mund den Status betrachte. LTE mit 2 Strichen

Ist es möglich?! Jeder weitere Test beläuft sich nun auf die Geschwindigkeit.

Willkommen im 21. Jahrhundert. Natürlich werde ich in den nächsten Tagen versuchen das Maximum heraus zu kitzeln. Was mit dem eingebauten Akku kein Problem sein sollte. Überall mobil.

Update 24.09.2013: Eine Woche ist bald um und ich habe noch immer eine stabile Geschwindigkeit:

 

Das einzige was auch hier nicht klappen mag, ist der Zugang von aussen. Die technische Hotline trau ich mich nicht zu kontaktieren. Bei 0,80 Euro/Minute und einem etwas besondern Wunsch, habe ich gleich die Internetgebühren von 1 Monat wegtelefoniert. Ist das jetzt üblich, dass die Hotline eine 0900 Nummer hat?

Auf einen Test bin ich noch sehr gespannt. Wieder über den Dächern von Wien, das Modem plazieren und los starten. Schaffe ich die 100 MBit ?!

LTE Test

Nachdem immer wieder berichtet wird, dass das LTE Netz in Wien schon besser wird, musste ich mich einmal selbst überzeugen. Der Router (WebGate2) von Drei ist auf jeden Fall sehr einfach zu installieren. Anstecken und los legen. Zusätzliche Einstellung im Menü des Routers ist eigentlich nicht notwendig. Trotzdem muss man auch sagen, dass die Menüführung sehr übersichtlich und extrem schnell ist.

Trotzdem musste ich reinschauen, um zu sehen, mit was ich jetzt verbunden bin. Zur Location: 4. Bezirk. 2 Stock.

Im Vergleich einmal, meine derzeitige Internetgeschwindigkeit über xDSL UPC:

Versprochen wird mir 20MBit.

Kommen wir nun zu Drei. Der aktuelle Tarif von 45 Euro ist der günstigste LTE Tarif den ich gefunden habe. Leider konnte ich aber in meiner Wohnung keine LTE Verbindung aufbauen. Dafür hohe Verbindungsstärke ins 3G Netz. Ob es nun HSDPA+ ist oder nicht, lässt sich nicht herausfinden.

Ich habe aber die Möglichkeit ins oberste Stockwerk zu gehen, wo ich über ganz Wien blicken kann. Hier muss doch ein LTE Netz sein. Ja, da habe ich eines gefunden. Max 2 von 5 Strichen auf der Empfangsstärke. Also auch nicht berauschend.

Bei UPC zahle ich 29 Euro für Internet und Festnetz. 45 Euro für LTE was nicht vorhanden ist. ist definitiv zu viel. Was machen?

Bei Drei könnte ich den Tarif reduzieren. Da gebe es 20 MBit für 18 EUR oder 30 MBit für 24 Euro. Entweder Realist oder Hoffnung, dass man doch 30Mbit irgendwie erreicht. Warum Hoffnung. Die versprochenen 5 Mbit Upload gehen sich nur knapp nicht aus. Warum geht das beim Download nicht auch so?!

Update 14.9.2013: Was ich bis jetzt noch nicht geschafft habe, Port weiterzuleiten. Das funktioniert irgendwie nicht.

Update: 15.09.2013: Ich habe einen Platz in meiner Wohnung gefunden, wo das 3G Netz recht schnell ist:

Fazit: Ich bringe es wieder zurück. Für mich hat es mehrere Knock-Out Kriterien:

  • Das LTE Netz ist noch nicht voll ausgebaut
  • Für wirklich schnelles Internet (wie im letzten Test oben), muss ich das Modem an einem sehr schlechten Platz stehen lassen. Somit kann ich es nicht mit meinem jetzigen Router verbinden, wo ich derzeit alle Geräte per Kabel zusammen laufen lasse.
  • Kein Zugang von aussen. Die Fernsteuerung meines SAT Receivers kann ich vergessen. Was beim Receiver ein Kaufkriterium war um ausserhalb der Wohnung noch schnell eine Sendung aufnehmen zu können.

Vielleicht teste ich noch ein anderes Mobil-Netz. T-Mobile soll ja auch eine gute Ausbaustufe haben. Man darf gespannt sein.

Ich konnte es nicht lassen. Hier T-Mobile im Test.

ReadyNas Duo und wenn es drauf ankommt.

Vor einem halben Jahr habe ich mir ein ReadyNas Duo System von Netgear geleistet, damit all meine Fotos und Lieder sicher gespeichert sind.
Mit 2 Festplatten die im Raid 1 (Spiegelung) betrieben werden, sollte das ja gesichert sein.
Gestern habe ich mir gedacht, die Performance ist nicht so optimal. Deswegen sollte ich einmal auf Werkseinstellung zurück setzen. In Handbuch steht, man soll all seine Dateien wegspeichern, weil die Rückstellung alles löscht.
Kein Problem, einfach 2. Festplatte entfernen und schon sind meine Daten gesichert. So war der Plan.
1. Festplatte gelöscht, aber wie geht es weiter. Wenn ich jetzt die 2. Platte wieder reinstecke wird die doch sicherlich überschrieben…
Na gut. 1. Platte raus, 2. rein und Daten wegspeichern. Oh was ist das. Ich kann nicht mehr auf die Daten zugreifen. Wieso?! Beschädigtes Stammverzeichniss. Das hört sich nicht gut an.
Festplatte im Computer einbauen und mit Knoppix drauf zugreifen. Festplatte wird erkannt, aber noch immer keine Daten in Sicht.
Langsam entstehen erste Schweißperlen auf meiner Stirne. Netgear Hotline kontaktiert. Die geben mir zumindest einen vielversprechenden Tipp:

Wie versprochen schicke Ich Ihnen die Anleitung zum Firmware Reset. Eine Sache würde mich noch Interessieren. Hatten Sie vor dem Zurücksetzten eine Spiegelung eingerichtet oder Raid 0? Wenn es Raid0 war und eine der Platten formatiert wurde, dann kommen Sie auch nicht auf die 2 Platte drauf. Wenn es aber eine Spiegelung war, dann können wir noch den Zugriff retten. Hier der erste Vorschlag:

FW reinstall:

– Schalten Sie das Gerät aus mit Hilfe der Powertaste
– Drücken Sie die Resettaste und halten diese gedrückt
– Schalten Sie das Gerät wieder ein
– beobachten Sie die Festplattendioden
– nach ca. 8 Sek. blinken sie zum ersten Mal auf
– Jetzt lassen Sie die Resettaste los – halten Sie die Resettaste nich länger gedrückt, da ansonsten Daten verloren gehen können!
– Warten Sie ab, bis das ReadyNAS wieder hochfährt (kann mehrere Minuten dauern)

Falls Problem weiterhin besteht, dann bitte folgendes tun:

Laden Sie sich bitte folgende Dateien herunter:

NTRawrite: unter http://sourceforge.net/projects/ntrawrite/files/NTRawrite/1.0.1/NTRawrite-1.0.1.zip/download

Firmware:  unter http://www.readynas.com/download/support/ReadyNAS_USB_Flash_Recovery-4.1.6.img

Stecken Sie einen USB-Stick ein

1. Auf Laufwerk C: erstellen Sie einen Ordner “NTRawrite”
2. Entpacken Sie die heruntergeladene .zip Datei und kopieren Sie NTRawrite.exe in das zuvor erstellte Verzeichnis c:\NTRawrite
3. Bitte das ReadyNAS-USB-Flash_Recovery-4.1.6.img in usb.img umbennenen, danach ebenfalls in den Ordner c:\NTRawrite kopieren
4. Nehmen wir an, dass der zu Ihrem USB-Stick zugewiesener Laufwerksbuchstabe M: ist
5. Öffnen Sie die Windows Eingabeaufforderung geben die Befehle wie folgt ein:
Microsoft Windows XP [Version 5.1.2600]

(C) Copyright 1985-2001 Microsoft Corp.

C:\Documents and Settings\user\Desktop>cd \

C:\>cd NTRawrite

C:\NTRawrite>NTRawrite -h

NTRawrite v1.0.1 by Blake Ramsdell < bcr@users.sourceforge.net >

Creates a diskette from a diskette image file.

usage: NTRawrite [–noverify] [–reverse] [-n] [-h] [-f image_file] [-d drive]

–noverify Skips verification step.

–reverse Saves diskette to image file instead.

-n Don’t wait for the user to insert a diskette.

-f image_file Disk image file to place on diskette.

-d drive Drive specifier to put diskette image on.

-h Display usage.

C:\NTRawrite>NTRawrite -f c:\NTRawrite\usb.img -d m:

NTRawrite v1.0.1 by Blake Ramsdell < bcr@users.sourceforge.net >

Please insert a diskette and press any key.

Copying image file c:\NTRawrite\usb.img to floppy drive M.
Bei der Meldung “Please insert a diskette and press any key” einfach eine beliebige Taste drücken
warten Sie ab bis das Programm mit dem kopieren der Daten fertig ist. Sie werden darüber informiert:
Verifying image file c:\NTRawrite\usb.img with floppy drive M.

****************************************]

Completed!

6. Bevor Sie dann den USB-Stick an das NAS anschliessen, trennen Sie alle evtl. bereits angeschlossene USB-Geräte vom ReadyNAS.
7. Stecken Sie den USB-Stick in einen beliebigen USB-Port des NAS, drücken Sie die Powertaste und halten diese ca. 20 Sek. gedrückt,
bis die Festplattendioden ein viertes Mal geblinkt haben. In der Zeit, während Sie den Powerbutton gehalten haben, sollten die Dioden insgesamt
also 4 Mal aufgeblinkt haben. Einmal nach ca. 5 Sek., dann nach ca. 10 Sek, nach ca. 15 Sek. und nach ca. 20 Sek.
8. Nachdem Sie den Powerbutton losgelassen haben, dauert es eine Weile bis Daten vom USB-Stick auf das NAS übertragen worden sind,
Wenn alles fertig ist, schaltet sich das NAS selbstständig aus.
9. Jetzt bitte folgendes tun:

– Drücken Sie die Resettaste und halten diese gedrückt
– Schalten Sie das Gerät wieder ein
– beobachten Sie die Festplattendioden
– nach ca. 8 Sek. blinken sie zum ersten Mal auf
– Jetzt lassen Sie die Resettaste los
– Warten Sie ab, bis das ReadyNAS wieder hochfährt (kann mehrere Minuten dauern)

Aber auch das funktioniert nicht. Noch immer Beschädigtes Stammverzeichnis.
Letzte Hoffnung: Von einem Freund einen SATA auf USB Adapter ausborgen, damit ich die Festplatte per USB anschließen kann und mit Recovery Tools arbeiten kann.
Ich verwende Linux Reader um auf die Festplatte zuzugreifen. Nach 8 Stunden scannen steht da “Keine fehlende Partition gefunden”. Ich trau mich gar nicht auf NEXT zu klicken.

DOCH, DANN!!! Ich drücke auf NEXT und da steht xxx Files founds and xxxx Folders found. Das erste Mal, das mir eine Software sagt: JA, DA IST WAS. Somit hätte ich mir den Partition-Scan ersparen können. Jetzt wird die Festplatte nocheinmal nach Daten gescannt. Wieder 8 Stunden :-/

Nach 8 Stunden sehe ich meine Dateien wieder. Alles wegkopieren. Jetzt beginnt die eigentlich Arbeit, weil das Tool, die Daten nach Typen in Ordner gruppiert und umbenannt sind. Also alle JPGs, alle MP3s,… in einem seperaten Ordner. Aber über Monate habe ich keine Lust zu schreiben, deswegen höre ich hier auf.

Wie hätte es laufen sollen? Meiner Meinung nach gehört eine Abfrage im Admin Panel des NAS eingebaut. Wenn ich die 2. Platte mit Daten reinstecke, müsste das NAS dies erkennen und mich fragen: “Und was jetzt”. Nicht automatisch überschreiben. Dies sollte jedem überlassen sein. Zu 90% will man aber seine Daten wiederherstellen.

Media Center

In den letzten Jahren konnte ich einige Versuche machen, was nun die beste Lösung ist um die Multimediale Zukunft zu betreten.
Fangen wir einmal mit der Hardware an.
Angefangen hat es mit einem PC der auf dem eBay Foto die größe eines kleinen Würfel hatte und dann tatsächlich nicht richtig ins Fernsehkastl gepasst hat. Dafür hat es alles gespielt, was sich ein Techniker wünscht. 7.1 Sound, HDMI, DVB-T und DVB-S2 Fernsehkarte, 500GB Festplatte,…
Würde die ganze Hardware in einen kleineren Wüfel passen, hätte ich den HTPC (Home Theatre PC) heute immer noch.

Was schaut stylisch aus…ein Mini Mac. Die nächste Hardware. Der Wüfel passt einfach wunderbar in den Verbau und das MacOS ist ein zusätzliche Bonus. Als Festplatte musste aber eine externe Iomega hinzugezogen werden, weil die eingebaute Festplatte meinen Bedarf nicht decken konnte. Dafür musste ich auf Surround Sound, und TV verzichten. Obwohl die eyeTV Lösungen sehr ansprechend sind (TV Empfang), aber mir zu teuer sind.

Die 3. und voerst letzte Hardware eine Dreambox. Dies entstand daraus, dass wir den Satelliten endlich aufgemotzt haben, und ich einen neuen Receiver brauchte. Eigentlich wollte ich nur einen Receiver, der 2 DVB-S2 Eingänge hat, eine Festplatte und Remotefähig ist. Das mit dem Remote grenzt schon zahlreiche Geräte aus. Remote bedeutet, ich kann von überall per Internet auf die Box zugreifen und Sendungen aufnehmen. Die Dreambox hat eine starke Community die ständig Weiterentwicklungen veröffentlicht.

Die Software

Zum Einsatz kamen

  • Windows Media Center
  • Apple Front Row
  • XBMC
  • Boxee
  • und Linux

Auf dem PC

Auf dem PC lief Windows Media Center und XBMC. Das Media Center hat den Vorteil, dass es auch Live TV bietet. Wie schon gesagt, wäre der PC in einem anderen Gehäuse, hätte ich es heute noch. Es gab nichts, das nicht funktionierte. Das Media Center von Microsoft, ist eine sehr gute Lösung, die mitgeliefert wird. Noch konfortabler für Videos, Musik und Fotos fand ich dann XBMC. Hier ist alles schön stukturiert, und es bietet zahlreiche Zusatzinfos und Erweiterungen.

Auf dem Apple

Apple Front Row kann man eigentlich nicht als Media Center Lösung bezeichnen. Hier funktionierten kaum Videos und wenn, dann mit langen Ladezeiten. Da ich XBMC schon vom PC aus her kannte und wusst, dass es auf jeder Platform angewendet werden kann, war es meine erste Wahl. Aber man merkte, dass einfach der PC vorher mehr Power hatte, als die kleine Box. Es kam häufig dazu, dass das Programm eingefroren ist. Überhaupt seit ich Boxee installiert habe, funktioniert das Media Center überhaupt nicht mehr. Boxee basiert ebenfalls auf XBMC, wird aber derzeit mehr von den Medien gepusht. Dabei bietet es das selbe wie XBMC. Vielleicht ein bischen mehr Internet TV. Würde ich in den Staaten leben, dann wäre Boxee ideal. Aber so funktionieren die meisten Erweiterungen gar nicht. Boxee hat auch nicht alle Videoformate erkannt.

Dreambox

Als letztes kam eine Dreambox zum Einsatz. Das erste Gerät, das tatsächlich auf eine Media Center ausgelegt ist. Hier profitiert das System vor allem von einer starken Community. Hier kam natürlich nur ein Linux System zum Einsatz. Aber wie auch beim PC gibt es hier verschiedene Ausführungen. Derzeit habe ich die Gemini Version oben. Im Hintergrund rennt meist immer die Enigma 2 Engine. Aufnahmen auf dem Live TV rennen natürlich einwandfrei, da es ja dazu ausgelegt wurde. Videos rennen bis jetzt auch alle. Fotos konnte ich noch nicht testen. Dank des Twin Tuners kann gleichzeitig was aufgezeichnet werden und was anderes angeschaut werden.
Das einzige was anfangs mühsam war, sich in die Materie einzulesen. In den Foren werden fast ausschließlich Bezeichnungen benützt die einem eingefleischten PC User nix sagen.
Was mich am meisten gewundert hat, war die Verbindung zur Dolby Surround Anlage. Die Dreambox besitzt einen DVI Ausgang, der auch Audio überträgt. Bis dahin dachte ich immer DVI ist nur für die Video Übertragung spezifiziert. Man lernt nie aus. Das mitgelieferte DVI-HDMI Kabel bietet somit alles, was auch eine HDMI Schnittstelle bietet. Der Vorteil liegt darin, dass HDCP (Copyright Protokoll) damit umgangen wird.

FAZIT:
Wer alles haben will braucht wohl eine Dreambox. Wenn man nur Videos, Fotos und Musik benötigt, wird mit einer Dreambox überfordert sein. Hier würde ich einen Leistungsstarken PC nehmen. Ich konnte es zwar nicht testen, aber die Shuttle PCs scheint hier die optimale Lösung zu sein. Apple schaut zwar stylisch aus, aber die Software hängt öfters als das sie funktioniert.

Rechtsschutzversicherung

Einem Freund von mir ist einer in sein Auto reingefahren. Schuldfrage vor Gericht. Bei meinem Vater wurde ursprünglich eine Fehldiagnose bei seiner Schulter diagnostiziert. Klärt jetzt das Gericht. Das Geburtstagsgeschenk für meine Frau habe ich bis heute noch nicht gesehen. Sollte doch ausreichen um sich einmal Gedanken über eine Rechtsschutzversicherung zu machen.
Somit habe ich vor rund einem Monat alle Versicherungen angeschrieben mit der Bitte, mir ein Angebot zu machen. In meiner Email stellte ich nicht nur die Anforderung an Werbematerial sondern auch konkrete Fragen. NUR EINE Versicherung hat sich die Email ganz durchgelesen, und konnte mir die Fragen beantworten. Alle anderen brauchten eine 2. Mail.
Der Vergleicht zahlt sich aber aus. Auch wenn es recht mühsam war, alle auszuwerten. Ich verwendete einen einfachen Bewertungsschlüssel um das Spreu vom Weizen zu trennen.
Am einfachsten war der Preis/Leistungsindex. Also das Verhältniss zwischen Versicherungssumme und Prämie. Alle anderen Bewertungspunkte wurden einem Bewertungsschlüssel zugeordnet. z.B.: Wie viele Autos/Motorräder sind versichert:
Ein Auto/Motorrad -> 1 Punkt
Alle Autos/Motorräder im Besitz -> 2 Punkte
Alle Autos/Motorräder die man benützt -> 3 Punkte
Am meisten war ich doch vom ÖAMTC verwundert. Schließt man ja eine Rechtsschutzversicherung für Konsumenten ab, deckt das keine Einkäufe im Internet. Auf jeden Fall habe ich jetzt eine Versicherung abgeschlossen und das Gesamtergebnis könnt ihr hier Betrachten:

http://www.ordovicium.com/images/Versicherungen.jpg

Somit könnt ihr euch schon ein bischen orientieren.